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Website-Check: So erkennst du das Potenzial deiner Website

Die meisten Website-Analysen liefern eine Punktzahl und lassen dich damit allein. Interessant ist aber nicht die Zahl, sondern was sie über den Spielraum deiner Website aussagt: Lässt sich das Vorhandene verbessern – oder arbeitest du gegen eine Decke, die im Aufbau steckt?

Florian Hitz

Florian Hitz

CEO & CTO

Kurz gesagt: Ein Website-Check ist eine strukturierte Analyse einer Website anhand messbarer Kriterien – Ladezeit, SEO-Grundlagen, Barrierefreiheit, Sicherheit, Datenschutz, eingesetzte Technik und die Frage, ob KI-Suchen die Inhalte lesen können. Das Ergebnis ist eine Liste konkreter Befunde mit Messwert und Empfehlung, nicht eine einzelne Note. Unser Website-Check prüft über 50 Kriterien auf der Startseite und auf bis zu fünf Unterseiten, dauert ein bis zwei Minuten und ist kostenlos.

Was ist ein Website-Check?

Ein Website-Check ist eine systematische Prüfung einer bestehenden Website gegen objektiv messbare Kriterien. Geprüft wird, was eine Maschine von aussen feststellen kann: wie schnell die Seite lädt, ob Suchmaschinen sie verstehen, ob sie für Menschen mit Einschränkungen bedienbar ist, ob die Verbindung abgesichert ist, welche Software dahintersteckt und wie aktuell diese Software ist.

Der Unterschied zu einer Beratung liegt in der Beweislage. Ein Website-Check behauptet nichts, er misst – und jeder Befund nennt den gemessenen Wert gleich mit. Was er nicht ersetzt, ist die Einordnung ins Geschäft: Ob sich eine Verbesserung für dich lohnt, hängt von Zielen ab, die keine Analyse kennt.

Warum sagt eine einzelne Punktzahl nichts über das Potenzial deiner Website?

Die meisten kostenlosen Analysewerkzeuge geben eine Zahl zwischen 0 und 100 aus. Diese Zahl ist ein Momentwert einer einzelnen Seite unter Laborbedingungen – sie sagt dir, wo du stehst, aber nicht, wie weit du von dort aus überhaupt kommen kannst.

Genau das ist die Frage, die über dein Budget entscheidet. Zwei Websites mit identischen 48 Punkten können völlig unterschiedliche Ausgangslagen haben: Bei der einen liegt es an unkomprimierten Bildern und fehlendem Caching, beide in Stunden behoben. Bei der anderen liefert ein Page-Builder auf jeder Unterseite das CSS und JavaScript für sämtliche Layouts mit, die er theoretisch bauen könnte – auch für die, die auf dieser Seite nicht vorkommen. Die erste Website hat Potenzial, die zweite hat eine Decke.

Wer diesen Unterschied nicht kennt, investiert an der falschen Stelle. Massnahmen werden umgesetzt, die Punktzahl bewegt sich um zwölf Punkte, und der Ärger richtet sich gegen denjenigen, der «deutlich schneller» versprochen hat. Deshalb trennt unser Report beides und sagt offen, wenn eine Ursache im Aufbau steckt statt in einer Einstellung.

Was ein Website-Check heute prüfen muss

Vor fünf Jahren reichten Ladezeit und ein paar Meta-Tags. Inzwischen entscheiden Rechtslage, Sicherheit und die Lesbarkeit für KI-Suchen genauso darüber, was eine Website wert ist. Diese neun Bereiche gehören in jede ernsthafte Analyse.

Performance und Core Web Vitals

Gemessen mit Google Lighthouse. Wichtiger als der Score sind die Ursachen: welche Dateien konkret bremsen, wie viel das Aufräumen einspart und ob die Ursache eine Einstellung oder der Aufbau ist.

SEO-Grundlagen

Seitentitel, Meta-Description, Überschriften-Hierarchie, Canonical-Links, Sitemap und Indexierbarkeit. Fehlt hier etwas, ist jede Investition in Inhalte zur Hälfte verschenkt.

Barrierefreiheit

Automatisierte WCAG-Grundchecks: Kontraste, Alternativtexte, Formularbeschriftungen, Tastaturbedienung. Seit dem European Accessibility Act nicht mehr nur eine Frage des Anstands.

AI-Readiness

Können ChatGPT, Claude und Perplexity deine Inhalte lesen und zitieren? Geprüft werden strukturierte Daten, der Zugriff für AI-Crawler in der robots.txt, llms.txt und WebMCP.

Sicherheit und Technik

HTTPS-Weiterleitung, TLS-Zertifikat, HSTS, Content-Security-Policy und Clickjacking-Schutz. Die Schicht, die Besucher:innen nie sehen und trotzdem jeden Tag brauchen.

Recht und Datenschutz

Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, extern geladene Google Fonts und Tracking ohne Einwilligung. Unter revDSG und DSGVO die Befunde mit dem direktesten Schadenspotenzial.

Technologie-Stack und Betreiber

Womit ist die Website gebaut, und wer betreibt sie wirklich? CMS, Theme, Framework, Webserver und Erweiterungen – dazu über öffentliche DNS-Abfragen der Hosting-Anbieter samt Land.

Versionen und Erweiterungen

Erkannte Versionen werden gegen die Release-Daten der Hersteller geprüft: aktuell, veraltet, Support endet bald oder keine Sicherheitsupdates mehr. Bei WordPress inklusive jedes erkannten Plugins.

Laufende Kosten

Was kostet dieser Aufbau im Jahr? Berechnet als belegbare Untergrenze aus den Preisen, die die erkannten Anbieter selbst publizieren – mit Quelle und Stand, statt mit einer geschätzten Bandbreite.

Woran erkennst du, ob deine Website noch Potenzial hat?

Potenzial heisst hier nicht «könnte hübscher sein», sondern: Wie viel lässt sich am bestehenden Aufbau verbessern, bevor der Aufbau selbst zur Grenze wird? Drei Signale beantworten diese Frage in den meisten Fällen.

Signal 1: Die Bremse liegt im mitgelieferten Code, nicht in den Bildern

Bilder, Caching und ein CDN wirken auf das, was der Server verschickt. Sie ändern nichts daran, wie viel CSS und JavaScript ein gekauftes Multipurpose-Theme oder ein Page-Builder wie Elementor, Divi oder WPBakery auf jeder einzelnen Seite mitliefert.

Im Lighthouse-Bericht erkennst du das an bestimmten Befunden: viel ungenutztes CSS, viel ungenutztes JavaScript, Code für längst veraltete Browser, dieselbe Bibliothek mehrfach geladen, lange JavaScript-Ausführungszeit. Treten diese Punkte gemeinsam mit einem erkannten Page-Builder auf, ist die Ursache strukturell. Unser Report benennt in diesem Fall die Audits und den Verursacher – und lässt bewusst offen, wie hoch die Decke liegt, weil sich das von aussen nicht messen lässt.

Signal 2: KI-Suchen finden dich, aber können dich nicht zitieren

Ein wachsender Teil der Suchanfragen endet heute in einer Antwort statt in einer Trefferliste. Damit deine Website in dieser Antwort vorkommt, muss sie drei Dinge erfüllen: AI-Crawler dürfen nicht ausgesperrt sein, die Inhalte brauchen strukturierte Daten, und die Texte müssen in sich verständlich sein, statt auf den vorherigen Absatz zu verweisen.

Das ist selten eine Frage des Geldes und fast immer eine Frage der Aufmerksamkeit. Wie wir das auf unserer eigenen Website umgesetzt haben, steht im Artikel über unsere ersten Schritte mit WebMCP.

Signal 3: Du bezahlst für dieselbe Funktion zweimal

Gewachsene Installationen sammeln Doppelungen an: zwei Page-Builder, zwei Caching-Plugins, zwei Newsletter-Dienste, ein Formular-Plugin neben dem Formular-Modul des Themes. Jede Doppelung kostet Geld, Ladezeit und eine weitere Stelle, an der ein Update schiefgehen kann.

Diese Posten stehen auf keiner Rechnung zusammengefasst, weshalb sie kaum je auffallen. Ein Website-Check, der den Stack ausliest und die publizierten Preise der erkannten Anbieter dazunimmt, macht sie in einer Minute sichtbar.

So läuft unser Website-Check ab

Drei Schritte, keine Registrierung, keine Verkaufsberatung im Anschluss, wenn du sie nicht willst.

01. URL eingeben

Gib die Adresse deiner Website ein – optional dazu bis zu zwei Mitbewerber, dann prüfen wir die Seiten im direkten Vergleich. Kostenlos und ohne Konto.

02. Analyse läuft

Die Performance wird mit Google Lighthouse gemessen, dazu kommen über 50 weitere Kriterien auf der Startseite und auf bis zu fünf Unterseiten. Das dauert ein bis zwei Minuten.

03. Report lesen – und verstehen

Punktzahlen, Screenshot und ein erster Befund erscheinen sofort, der vollständige Report kommt per E-Mail. Aus allen Befunden werden maximal sechs priorisierte Massnahmen, und bei jedem einzelnen Punkt erklärt dir unsere KI auf Knopfdruck, was er bedeutet.

Überarbeiten oder neu bauen?

Die teuerste Fehlentscheidung im Web ist nicht der Neubau, sondern der Umbau an einer Website, die den gewünschten Zustand gar nicht erreichen kann. Die folgenden Gegenüberstellungen helfen dir bei der Einordnung – Zeile für Zeile, jeweils derselbe Punkt aus beiden Richtungen.

Dafür reicht eine Überarbeitung:

Die Ladezeit hängt an Bildern, Caching und Skripten von Dritten

Unkomprimierte Bilder im Originalformat, kein Caching, vier Tracking-Skripte im Kopfbereich: Das sind Einstellungen und Dateien, keine Architektur. Solche Befunde lassen sich am bestehenden System beheben, und die Messwerte bewegen sich danach spürbar.

SEO-Grundlagen fehlen, die Struktur stimmt aber

Fehlende Titel, doppelte Meta-Descriptions, keine Sitemap: ärgerlich, aber nachträglich ergänzbar. Solange die Seitenstruktur und die URLs sinnvoll sind, brauchst du dafür keinen neuen Aufbau.

Rechtliche Lücken bei Datenschutz und Impressum

Extern geladene Google Fonts, ein Cookie-Banner, das nichts blockiert, eine veraltete Datenschutzerklärung. Diese Punkte sind unabhängig von der Technik lösbar – und sie gehören zuerst erledigt, weil sie das direkteste Risiko tragen.

KI-Suchen kommen nicht an die Inhalte

Strukturierte Daten ergänzen, AI-Crawler in der robots.txt freigeben, Absätze in sich verständlich schreiben: Das ist Arbeit an Inhalt und Metadaten und funktioniert auf praktisch jedem System.

Die laufenden Kosten sind höher als nötig

Doppelte Plugins, ein zu grosses Hosting-Paket, drei Abos für dieselbe Funktion. Das ist eine Aufräumarbeit mit sofortiger Wirkung auf die jährlichen Kosten und kein Grund, etwas neu zu bauen.

Das löst eine Überarbeitung nicht:

Der Page-Builder liefert auf jeder Seite alles mit

Ungenutztes CSS, ungenutztes JavaScript und dieselbe Bibliothek mehrfach kommen aus dem Rendering-Layer des Builders. Du kannst davor Caching und ein CDN stellen – die Menge an Code, die im Browser ankommt und ausgeführt werden muss, bleibt dieselbe.

Die Inhalte passen nicht mehr in die Struktur

Wenn jede neue Landingpage ein Ticket auslöst und Produkte mit Varianten in Freitextfeldern landen, ist nicht die Optik das Problem, sondern das Datenmodell. Dagegen hilft kein Redesign, sondern ein System, in dem deine Inhalte als das modelliert sind, was sie sind.

Wann sich ein Systemwechsel lohnt

Kernkomponenten bekommen keine Sicherheitsupdates mehr

Ein Theme, das seit vier Jahren kein Update gesehen hat, oder eine PHP-Version ausserhalb des Supports: Das ist kein Befund, den man priorisiert, sondern eine Frist. Aktualisieren bricht die Seite, nicht aktualisieren macht sie angreifbar – beides führt zum selben Gespräch.

Barrierefreiheit scheitert am Markup des Themes

Kontraste und Alternativtexte lassen sich nachziehen. Wenn aber die Navigation nicht mit der Tastatur bedienbar ist und die Überschriften-Hierarchie aus dem Builder kommt, änderst du Dinge, die bei jedem Theme-Update zurückkommen.

Der Shop trägt die geplanten Prozesse nicht

Wenn Bestellungen von Hand ins ERP wandern und Preise pro Kundengruppe im Kopf einer Person existieren, ist das keine Frage der Ladezeit. Dann verschiebt eine Optimierung nur den Zeitpunkt, an dem die Entscheidung trotzdem ansteht.

Zur Shop-Migration

Was ein automatisierter Website-Check nicht leisten kann

Wir halten es für fair, die Grenzen einer solchen Analyse genauso deutlich zu nennen wie ihren Nutzen. Vier Dinge kann kein Werkzeug von aussen feststellen:

  • Ob deine Inhalte überzeugen. Lesbarkeit und Struktur sind messbar, Relevanz für deine Zielgruppe nicht. Ein Text kann jede Prüfung bestehen und trotzdem niemanden erreichen.
  • Was im Backend passiert. Ein Website-Check sieht, was der Server ausliefert. Wie sauber der Code dahinter ist, ob es Tests gibt und wie oft jemand ein Backup wiederhergestellt hat, bleibt offen.
  • Wie hoch die Decke wirklich liegt. Dass eine Ursache im Aufbau steckt, lässt sich von aussen belegen. Wie viel nach einem Umbau tatsächlich herausschaut, nicht – dafür braucht es einen Blick ins System.
  • Ob sich eine Massnahme für dich lohnt. Die Priorisierung im Report folgt Aufwand und Wirkung auf der Website. Deine Ziele, dein Budget und dein Zeitrahmen kennt sie nicht.

Alles darüber hinaus ist ein Gespräch. Unser Report ist so gebaut, dass du ihn auch ohne uns verwenden kannst – den Beispiel-Report kannst du ansehen, bevor du deine eigene Adresse eingibst.

Wie gut ist deine Website wirklich?

Gib deine Adresse ein und du hast in zwei Minuten über 50 Befunde mit Messwert, Empfehlung und einem priorisierten Massnahmenplan. Kostenlos, ohne Konto – und wenn du erst sehen willst, was dich erwartet, öffne den Beispiel-Report.

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