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Raus aus dem Plugin-Chaos: Shop-Migration zu einer Headless-Architektur.

Du betreibst einen WooCommerce-Shop, der bei jedem Update wackelt, oder ein selbstgebautes System, das niemand mehr anfassen will? Wir migrieren dich auf eine Architektur mit Payload und Next.js – mit Redirect-Konzept, damit deine Sichtbarkeit bei Google die Migration überlebt.

Woher wir migrieren

WooCommerce und WordPress-Shops sowie selbstgebaute und proprietäre Altsysteme. Für andere Ausgangslagen sagen wir dir ehrlich, wenn wir nicht die Richtigen sind.

SEO zuerst, nicht zuletzt

URL-Mapping und Redirect-Plan entstehen vor der Umsetzung, nicht in der Woche vor dem Livegang. Danach überwachen wir die Weiterleitungen.

Auch die Grenzen

Payloads Commerce-Erweiterung ist noch Beta, und Schweizer Zahlungsarten sind Individualarbeit. Das steht weiter unten offen auf dieser Seite.

So migrieren wir – ohne dass dein Umsatz einbricht.

Eine Shop-Migration ist zu 30 Prozent Entwicklung und zu 70 Prozent Sorgfalt bei Daten und URLs. Entsprechend ist unser Ablauf aufgebaut.

01. Bestandsaufnahme und Entscheid

Wir sichten dein Altsystem, deine Daten und deine Integrationen und rechnen durch, ob eine Migration überhaupt der beste Weg ist. Manchmal ist die Antwort: Optimiert erst mal, was ihr habt. Das sagen wir dann auch.

02. URL-Inventar und Redirect-Konzept

Bevor eine Zeile Code entsteht, erfassen wir jede indexierte URL und ordnen ihr ihr Ziel zu. Produkte, Kategorien, Filter- und Kampagnen-URLs. Dieser Schritt entscheidet darüber, ob du nach dem Livegang deine Rankings behältst.

03. Datenmodell und Testmigration

Wir modellieren Produkte, Varianten, Kunden und Bestellungen in Payload und fahren einen automatisierten Import als Trockenübung. Dabei kommen die Sonderfälle zum Vorschein, die in keiner Dokumentation stehen – früh und ohne Zeitdruck.

04. Zahlung, Versand und Schnittstellen

Zahlungsanbieter, Versanddienstleister und deine ERP- oder Logistik-Anbindung. Hier entsteht bei Schweizer Shops der grösste Teil des Individualaufwands – warum, steht offen im nächsten Abschnitt.

05. Parallelbetrieb und Abnahme

Der neue Shop läuft neben dem alten, mit echten Daten und automatisierten Tests über die Kaufstrecke. Du gibst frei, wenn du überzeugt bist, nicht weil ein Termin im Plan steht.

06. Umschaltung und Nachkontrolle

Livegang mit aktiven Redirects, danach überwachen wir Indexierung, Fehlerseiten und Conversion. Die kritische Phase einer Migration sind die vier Wochen nach dem Umschalten – da sind wir da.

Wann ein Payload-Shop nicht die richtige Wahl ist.

Diesen Abschnitt hat kaum eine Agenturseite. Wir finden ihn wichtiger als die Vorteile, weil er dir eine teure Fehlentscheidung erspart. Stand: Juli 2026.

Dann rate dir davon ab:

Die Commerce-Erweiterung ist noch Beta

Payloads offizielles E-Commerce-Plugin befindet sich in der Beta-Phase, und die Dokumentation weist auf mögliche Breaking Changes in kommenden Versionen hin. Für einen Shop, der in acht Wochen ohne Betreuung laufen soll, ist das das falsche Fundament. Für ein Vorhaben mit laufender Betreuung ist es beherrschbar – aber du sollst es vorher wissen.

Versand, Steuern und Abos sind nicht eingebaut

Das Plugin bringt Produkte, Varianten, Warenkorb, Bestellungen und Transaktionen mit. Versandlogik, Steuerberechnung und Abomodelle sind ausdrücklich nicht enthalten und werden über eigene Collections und Hooks umgesetzt. Bei komplexen Versandtarifen oder MWST-Sonderfällen ist das ein eigener Budgetposten.

Schweizer Zahlungsarten sind Zusatzaufwand

Als Zahlungs-Adapter ist derzeit Stripe unterstützt. TWINT und PostFinance laufen in der Schweiz über einen lokalen Zahlungsdienstleister wie Datatrans, Wallee, Payrexx oder PostFinance – deren Konditionen werden meist nicht öffentlich publiziert und sind zu verhandeln. Die Anbindung ist machbar und wird gemacht, aber sie ist Projektarbeit und kein Häkchen.

Dein Shop ist Standard – und soll es bleiben

Wenn deine Produkte einfach strukturiert sind, du Standard-Versand und Standard-Zahlungsarten brauchst und niemand intern entwickeln kann, dann fährst du mit einer fertigen Shop-Plattform günstiger und schneller. Wir sagen dir das im Erstgespräch, statt dir ein Projekt zu verkaufen.

Dann lohnt sich der Weg:

Deine Produkte oder Preise sind eigen

B2B-Preislisten, kundenspezifische Konditionen, Konfiguratoren, Fachattribute, Bundles: Alles, was in einer Standardplattform ein Plugin-Stapel wäre, wird hier explizites Datenmodell.

ERP, PIM und Logistik müssen sauber sitzen

Wenn Bestände, Preise und Bestellungen zuverlässig zwischen Systemen fliessen müssen, ist eine eigene Anwendung im Vorteil. Schnittstellen sind dann normale, getestete Anwendungslogik.

Performance ist ein Umsatzfaktor

Bei Shops mit relevanten Besucherzahlen zahlt jede eingesparte Sekunde direkt in die Conversion. Mit Next.js kontrollierst du Rendering und Caching selbst, statt auf ein Theme zu hoffen.

Content und Commerce gehören zusammen

Ratgeber, Kampagnenseiten und Produkte im gleichen System, ohne Brücke zwischen CMS und Shop. Das ist die Ausgangslage, in der Payload seinen deutlichsten Vorteil hat.

Was eine Shop-Migration teuer oder günstig macht.

Der Aufwand einer Migration lässt sich nicht an der Shop-Grösse ablesen. Diese sechs Faktoren bestimmen ihn – wenn du sie beantworten kannst, wird jede Schätzung deutlich belastbarer.

Zustand der Altdaten

Der am meisten unterschätzte Posten. 5000 konsistente Produkte migrieren schneller als 300 gewachsene mit Sonderfällen, doppelten Varianten und Attributen im Beschreibungsfeld. Ein Rohdaten-Export vorab ist die günstigste Massnahme, die du selbst treffen kannst.

Anzahl indexierter URLs

Jede URL, die Google kennt, braucht ein Ziel. Bei einem Shop mit Filter- und Kampagnen-URLs im fünfstelligen Bereich ist das Redirect-Konzept ein Arbeitspaket für sich – und kein Posten, an dem sich sparen lässt.

Zahlungsarten

Karten über Stripe sind der schnellste Weg. Jede weitere Zahlungsart über einen Schweizer Dienstleister – TWINT, PostFinance, Rechnung mit Bonitätsprüfung – ist eine eigene Integration mit eigener Abstimmung und eigenem Testaufwand.

Anzahl Integrationen

ERP, PIM, Warenwirtschaft, Versanddienstleister, Newsletter, Buchhaltung. Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern die Qualität: eine dokumentierte API ist überschaubar, ein nächtlicher CSV-Export ist ein Teilprojekt.

Kunden- und Bestellhistorie

Nur Produkte und Kategorien zu übernehmen, ist deutlich einfacher, als Kundenkonten, Passwörter und mehrere Jahre Bestellhistorie mitzunehmen. Häufig ist ein Kompromiss sinnvoll: Historie im Archiv, aktive Daten im neuen System.

Parallelbetrieb und Umschaltszenario

Ein harter Wechsel über Nacht ist günstiger, aber riskanter. Parallelbetrieb, schrittweise Umschaltung oder Migration nach Sortimentsbereichen kosten mehr und senken das Risiko. Das ist eine bewusste Abwägung, keine technische Zwangslage.

Lohnt sich eine Migration bei euch überhaupt?

Das ist die richtige erste Frage – und manchmal lautet die Antwort «noch nicht». Zeig uns deinen aktuellen Shop und deine grössten Ärgernisse. Wir sagen dir unverbindlich, ob eine Migration der beste Hebel ist oder ob Optimierung am Bestand mehr bringt.

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