Raus aus dem Plugin-Chaos: Shop-Migration zu einer Headless-Architektur.
Du betreibst einen WooCommerce-Shop, der bei jedem Update wackelt, oder ein selbstgebautes System, das niemand mehr anfassen will? Wir migrieren dich auf eine Architektur mit Payload und Next.js – mit Redirect-Konzept, damit deine Sichtbarkeit bei Google die Migration überlebt.
Woher wir migrieren
WooCommerce und WordPress-Shops sowie selbstgebaute und proprietäre Altsysteme. Für andere Ausgangslagen sagen wir dir ehrlich, wenn wir nicht die Richtigen sind.
SEO zuerst, nicht zuletzt
URL-Mapping und Redirect-Plan entstehen vor der Umsetzung, nicht in der Woche vor dem Livegang. Danach überwachen wir die Weiterleitungen.
Auch die Grenzen
Payloads Commerce-Erweiterung ist noch Beta, und Schweizer Zahlungsarten sind Individualarbeit. Das steht weiter unten offen auf dieser Seite.
Das ist der klassische WooCommerce-Verlauf: Für Zahlung, Versand, Steuern, Backup und Sicherheit kommt je eine Erweiterung dazu, und irgendwann kollidiert eine davon mit einer anderen. Wir lösen das nicht mit einem weiteren Plugin, sondern indem die Funktionen, die für dein Geschäft zentral sind, Teil deiner Anwendung werden – versioniert, getestet und ohne fremdes Update-Zyklus-Risiko.
Ladezeit ist bei einem gewachsenen Shop selten ein einzelnes Problem, sondern die Summe aus Server-Rendering, zu viel JavaScript und Bildern ohne Strategie. Eine Headless-Architektur mit Next.js verschiebt das Rendering an den Rand des Netzwerks und macht Caching kontrollierbar. Wie wir bei geschäftskritischen Plattformen an Millisekunden arbeiten, zeigt unsere Coop-Fallstudie.
Kein seltener Fall – und der unangenehmste, weil niemand mehr sagen kann, was passiert, wenn man etwas ändert. Wir arbeiten uns in solche Systeme ein, dokumentieren, was wir finden, und migrieren in Etappen statt in einem Sprung. Der alte Shop bleibt so lange in Betrieb, bis der neue nachweislich funktioniert.
Wenn Varianten über Textfelder gelöst sind, B2B-Preise in einem Plugin liegen und die Fachattribute deiner Produkte in einem freien Beschreibungsfeld stehen, dann ist nicht der Shop das Problem, sondern das Modell darunter. Genau hier ist eine Migration nach Payload stark: Das Datenmodell wird zu explizitem Code statt zu einem Workaround.
Redaktion und Produktpflege gehören in dein Team, Struktur und Logik zu uns. Wir schneiden die Admin-Oberfläche auf die Aufgaben zu, die dein Team wirklich macht – mit Entwürfen, Versionen und Vorschau. Was Entwicklungsarbeit bleibt, sagen wir vorher, damit es später keine Enttäuschung gibt.
So migrieren wir – ohne dass dein Umsatz einbricht.
Eine Shop-Migration ist zu 30 Prozent Entwicklung und zu 70 Prozent Sorgfalt bei Daten und URLs. Entsprechend ist unser Ablauf aufgebaut.
Wir sichten dein Altsystem, deine Daten und deine Integrationen und rechnen durch, ob eine Migration überhaupt der beste Weg ist. Manchmal ist die Antwort: Optimiert erst mal, was ihr habt. Das sagen wir dann auch.
Bevor eine Zeile Code entsteht, erfassen wir jede indexierte URL und ordnen ihr ihr Ziel zu. Produkte, Kategorien, Filter- und Kampagnen-URLs. Dieser Schritt entscheidet darüber, ob du nach dem Livegang deine Rankings behältst.
Wir modellieren Produkte, Varianten, Kunden und Bestellungen in Payload und fahren einen automatisierten Import als Trockenübung. Dabei kommen die Sonderfälle zum Vorschein, die in keiner Dokumentation stehen – früh und ohne Zeitdruck.
Zahlungsanbieter, Versanddienstleister und deine ERP- oder Logistik-Anbindung. Hier entsteht bei Schweizer Shops der grösste Teil des Individualaufwands – warum, steht offen im nächsten Abschnitt.
Der neue Shop läuft neben dem alten, mit echten Daten und automatisierten Tests über die Kaufstrecke. Du gibst frei, wenn du überzeugt bist, nicht weil ein Termin im Plan steht.
Livegang mit aktiven Redirects, danach überwachen wir Indexierung, Fehlerseiten und Conversion. Die kritische Phase einer Migration sind die vier Wochen nach dem Umschalten – da sind wir da.
Wann ein Payload-Shop nicht die richtige Wahl ist.
Diesen Abschnitt hat kaum eine Agenturseite. Wir finden ihn wichtiger als die Vorteile, weil er dir eine teure Fehlentscheidung erspart. Stand: Juli 2026.
Dann rate dir davon ab:
Die Commerce-Erweiterung ist noch Beta
Payloads offizielles E-Commerce-Plugin befindet sich in der Beta-Phase, und die Dokumentation weist auf mögliche Breaking Changes in kommenden Versionen hin. Für einen Shop, der in acht Wochen ohne Betreuung laufen soll, ist das das falsche Fundament. Für ein Vorhaben mit laufender Betreuung ist es beherrschbar – aber du sollst es vorher wissen.
Versand, Steuern und Abos sind nicht eingebaut
Das Plugin bringt Produkte, Varianten, Warenkorb, Bestellungen und Transaktionen mit. Versandlogik, Steuerberechnung und Abomodelle sind ausdrücklich nicht enthalten und werden über eigene Collections und Hooks umgesetzt. Bei komplexen Versandtarifen oder MWST-Sonderfällen ist das ein eigener Budgetposten.
Schweizer Zahlungsarten sind Zusatzaufwand
Als Zahlungs-Adapter ist derzeit Stripe unterstützt. TWINT und PostFinance laufen in der Schweiz über einen lokalen Zahlungsdienstleister wie Datatrans, Wallee, Payrexx oder PostFinance – deren Konditionen werden meist nicht öffentlich publiziert und sind zu verhandeln. Die Anbindung ist machbar und wird gemacht, aber sie ist Projektarbeit und kein Häkchen.
Dein Shop ist Standard – und soll es bleiben
Wenn deine Produkte einfach strukturiert sind, du Standard-Versand und Standard-Zahlungsarten brauchst und niemand intern entwickeln kann, dann fährst du mit einer fertigen Shop-Plattform günstiger und schneller. Wir sagen dir das im Erstgespräch, statt dir ein Projekt zu verkaufen.
Dann lohnt sich der Weg:
Deine Produkte oder Preise sind eigen
B2B-Preislisten, kundenspezifische Konditionen, Konfiguratoren, Fachattribute, Bundles: Alles, was in einer Standardplattform ein Plugin-Stapel wäre, wird hier explizites Datenmodell.
ERP, PIM und Logistik müssen sauber sitzen
Wenn Bestände, Preise und Bestellungen zuverlässig zwischen Systemen fliessen müssen, ist eine eigene Anwendung im Vorteil. Schnittstellen sind dann normale, getestete Anwendungslogik.
Performance ist ein Umsatzfaktor
Bei Shops mit relevanten Besucherzahlen zahlt jede eingesparte Sekunde direkt in die Conversion. Mit Next.js kontrollierst du Rendering und Caching selbst, statt auf ein Theme zu hoffen.
Content und Commerce gehören zusammen
Ratgeber, Kampagnenseiten und Produkte im gleichen System, ohne Brücke zwischen CMS und Shop. Das ist die Ausgangslage, in der Payload seinen deutlichsten Vorteil hat.
Was eine Shop-Migration teuer oder günstig macht.
Der Aufwand einer Migration lässt sich nicht an der Shop-Grösse ablesen. Diese sechs Faktoren bestimmen ihn – wenn du sie beantworten kannst, wird jede Schätzung deutlich belastbarer.
Zustand der Altdaten
Der am meisten unterschätzte Posten. 5000 konsistente Produkte migrieren schneller als 300 gewachsene mit Sonderfällen, doppelten Varianten und Attributen im Beschreibungsfeld. Ein Rohdaten-Export vorab ist die günstigste Massnahme, die du selbst treffen kannst.
Anzahl indexierter URLs
Jede URL, die Google kennt, braucht ein Ziel. Bei einem Shop mit Filter- und Kampagnen-URLs im fünfstelligen Bereich ist das Redirect-Konzept ein Arbeitspaket für sich – und kein Posten, an dem sich sparen lässt.
Zahlungsarten
Karten über Stripe sind der schnellste Weg. Jede weitere Zahlungsart über einen Schweizer Dienstleister – TWINT, PostFinance, Rechnung mit Bonitätsprüfung – ist eine eigene Integration mit eigener Abstimmung und eigenem Testaufwand.
Anzahl Integrationen
ERP, PIM, Warenwirtschaft, Versanddienstleister, Newsletter, Buchhaltung. Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern die Qualität: eine dokumentierte API ist überschaubar, ein nächtlicher CSV-Export ist ein Teilprojekt.
Kunden- und Bestellhistorie
Nur Produkte und Kategorien zu übernehmen, ist deutlich einfacher, als Kundenkonten, Passwörter und mehrere Jahre Bestellhistorie mitzunehmen. Häufig ist ein Kompromiss sinnvoll: Historie im Archiv, aktive Daten im neuen System.
Parallelbetrieb und Umschaltszenario
Ein harter Wechsel über Nacht ist günstiger, aber riskanter. Parallelbetrieb, schrittweise Umschaltung oder Migration nach Sortimentsbereichen kosten mehr und senken das Risiko. Das ist eine bewusste Abwägung, keine technische Zwangslage.
Nicht, wenn das Redirect-Konzept vor der Umsetzung steht. Wir erfassen jede indexierte URL, ordnen ihr ein Ziel zu und setzen dauerhafte Weiterleitungen. Nach dem Livegang überwachen wir Indexierung und Fehlerseiten. Was in den ersten Wochen normal ist: leichte Schwankungen, während Google die neuen URLs verarbeitet. Was nicht normal ist und meist die Ursache für Horrorgeschichten: Migrationen, bei denen niemand ein URL-Inventar gemacht hat.
Das hängt an den Faktoren aus dem Kostenabschnitt, vor allem am Zustand der Altdaten und an der Zahl der Integrationen. Was wir zusagen können: Wir arbeiten in Etappen mit lauffähigen Zwischenständen, damit du nicht monatelang auf ein Ergebnis wartest. Und wir setzen den Livegang nicht in die Hochsaison – eine Migration im November vor dem Weihnachtsgeschäft lehnen wir eher ab, als sie zu riskieren.
Kundenkonten lassen sich übernehmen, Passwörter je nach Altsystem nicht immer – dann ist ein einmaliges Zurücksetzen mit begleitender Kommunikation der sauberste Weg. Bestellhistorie migrieren wir, wenn du sie im neuen System brauchst. Oft ist es wirtschaftlicher, ältere Jahre in ein Archiv zu überführen und nur die aktiven Daten mitzunehmen. Diese Entscheidung treffen wir gemeinsam, weil sie direkt aufs Budget wirkt.
Ja, aber es ist Arbeit. TWINT wird in der Schweiz über einen Zahlungsdienstleister wie Datatrans, Wallee, Payrexx oder PostFinance abgewickelt. Payloads Commerce-Erweiterung liefert von Haus aus einen Stripe-Adapter, alles Weitere binden wir an. Rechne also mit einer eigenen Integration pro zusätzlicher Zahlungsart – und beachte, dass die Konditionen der Schweizer Anbieter meist nicht öffentlich publiziert, sondern individuell verhandelt werden.
Ja, und meistens empfehlen wir genau das. Der neue Shop läuft mit echten Daten, während der alte den Umsatz macht. So lassen sich Kaufstrecke, Zahlung und Schnittstellen unter realen Bedingungen prüfen, und die Umschaltung ist eine Entscheidung statt eines Sprungs ins Kalte. Kostet etwas mehr, senkt das Risiko erheblich.
Dir. Payload ist MIT-lizenziert und hat keine Lizenzkosten, dein Shop-Code und deine Datenbank liegen bei dir. Auch bei den Zahlungs- und Logistik-Integrationen bleibt der Code dein Eigentum. Wir schreiben Dokumentation und Tests so, dass ein anderes Team weiterarbeiten könnte – das ist für uns eine Qualitätsfrage und nicht ein Kundenbindungsinstrument.
Feste Preise nennen wir nicht, weil dieselbe Aufgabenstellung je nach Altsystem um ein Mehrfaches auseinanderliegt. Was wir offenlegen: die sechs Faktoren, die den Aufwand bestimmen, direkt über diesem Abschnitt. Und in unserem Artikel zu den Kosten eines Schweizer Online-Shops rechnen wir die belegbaren Fremdkosten durch – Lizenzen, Zahlungsgebühren, Betrieb. Nach einem Gespräch mit Blick auf deine Daten können wir eine Grössenordnung nennen.
Lohnt sich eine Migration bei euch überhaupt?
Das ist die richtige erste Frage – und manchmal lautet die Antwort «noch nicht». Zeig uns deinen aktuellen Shop und deine grössten Ärgernisse. Wir sagen dir unverbindlich, ob eine Migration der beste Hebel ist oder ob Optimierung am Bestand mehr bringt.
Weitere Stories

KI-Navigation und visuelles Editieren: Wie unser KI-Assistent die User Experience und Content-Pflege revolutioniert
KI verändert die Art und Weise, wie wir mit digitalen Plattformen interagieren. Bei der raffiniert media AG nutzen wir künstliche Intelligenz gezielt dort, wo sie echten Mehrwert schafft: zur Vereinfachung von Suchwegen für Besucher und zur Automatisierung im Redaktionsalltag.

Pixelgenaue Web-Umsetzung nach Mass: Wie wir das Designkonzept von another-studio.ch realisiert haben
Für das Designstudio another-studio.ch haben wir als verlässlicher Entwicklungspartner die kompletten Relaunch- und Ausbauphasen der Website von Lynn Grütter umgesetzt – kreative Entwürfe ohne optische Kompromisse in einem modernen Storyblok CMS.

Wie wir für Foma Galvanik durch ein pragmatisches Upgrade die Zukunft sichern
Veraltete Systeme und teure Wartungszyklen haben die Foma Galvanik ausgebremst. Durch den Wechsel auf einen modernen Tech-Stack mit Storyblok und Next.js haben wir ein effizientes Soft-Redesign realisiert, das die Performance steigert und gleichzeitig das Budget schont.

Visuelles Editieren in Payload CMS: Unser Live Preview Inspector Plugin (Version 1.6.0)
Ein Headless CMS strukturiert Daten sauber. Redaktionsteams arbeiten dadurch jedoch oft in tief geschachtelten Formularen ohne visuelle Verbindung zum Frontend. Das Suchen nach dem richtigen Eingabefeld für einen bestimmten Textblock auf der Website kostet im Alltag viel Zeit.

