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Barrierefreiheit im Schweizer Onlinehandel: Gesetzliche Anforderungen und technische Umsetzung

Wer heute seinen Onlineshop barrierefrei gestaltet, gewinnt morgen Kunden, die andere ignorieren. In der Schweiz ist das Thema Accessibility längst von der sozialen Nische zur geschäftskritischen Anforderung geworden.

Barrierefreiheit kostet nur Zeit und bremst das Design

Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig. Doch die Realität sieht anders aus: Ein barrierefreier Shop ist schneller, SEO-freundlicher und vor allem für alle Menschen nutzbar. Bei der raffiniert media AG sehen wir Accessibility nicht als lästige Pflicht, sondern als Teil unserer „Swiss Made“ Qualitätsgarantie.

Die Rechtslage: Was Schweizer Onlinehändler wissen müssen

In der Schweiz bildet das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) die Grundlage. Während es bisher vor allem öffentliche Institutionen direkt betraf, wächst der Druck auf private Anbieter massiv – nicht zuletzt durch den European Accessibility Act (EAA).

Warum das für dich relevant ist: Wenn du Produkte oder Dienstleistungen im EU-Raum verkaufst, müssten deine digitalen Schnittstellen per Juni 2025 den Anforderungen entsprechen. Wer hier schläft, riskiert nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern schliesst laut Schätzungen vom Bundesamt für Statistik (BFS) bis zu 20 % der potenziellen Kunden (Menschen mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen) proaktiv aus.

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